Chinesisches Horoskop
Chinesisches Horoskop Das chinesische Horoskop ist eines der
ältesten bekannten Horoskop-Systeme.
Schon vor 5000 Jahren erstellten die Chinesen persönliche
Horoskope. Da sie im Mondkalender rechneten, kommt es, dass
das neue Jahr nicht wie bei uns am 1. Januar beginnt, sondern
zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Auch die Deutungselemente
sind andere. Es gibt gleich fünf Merkmale die zur Erstellung
eines Horoskops wichtig sind:
1. die zwölf Tierzeichen
2. Yin und Yang 3. die Doppelstunden des Tages
4. die fünf Wandlungsphasen
5. die Jahreszeiten
Die Tierzeichen geben in der chinesischen Astrologie jedes
12. Jahr einen eigenen Namen. In der Legende rief Buddha
alle Tiere zu einem Fest. Die Ratte erzählte der Katze dass
dieses Fest einen Tag später gefeiert würde. Sie selbst
ritt auf dem Rücken des Büffels zum Fest und erreichte es
als erste. Budda belohnte alle Tiere, indem er je ein Jahr
nach ihnen benannte. Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache,
Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Die
Katze aber verfolgt seitdem die Ratte, um sich zu rächen.
Die Doppelstunden sind wieder je einem Tierbild zugeordnet.
Daher sind sie ähnlich dem Aszendenten der abendländischen
Astrologie einzuschätzen.
Yin und Yang sind in allen Tierzeichen enthalten. Beide
gelten als Pole, die des Menschen Glück, Gesundheit und
seinen Erfolg beeinflussen. Yin wurde dem Weiblichen, dem
Schwachen zugeordnet, Yang dem Männlichen, dem Starken.
Die fünf Elemente sind Wasser, Feuer, Holz, Metall und
Erde. Sie werden in einem Rhythmus von 60 Jahren den Tierzeichen
zugeordnet.
Die Jahreszeiten beeinflussen das Gemüt des einzelnen
Menschen. Frühlingsmenschen sind aufgeschlossener als Wintergeborene,
Sommertypen sind sonnigen Gemüts, Herbstgeborene sind reifer
und planen mehr als andere.
Beispiel: Das Feuerpferd lässt sich ziemlich leicht provozieren,
ist aber erfolgreicher als die anderen Pferde.
In Südostasien können die Tierzeichen andere Namen haben;
so wird aus dem Hasen eine Katze, aus der Ratte eine Maus
oder aus dem Schwein ein Wildschwein.
Chinesische Astrologie
Die chinesische Astrologie (chin. Kunst des Sternenwahrsagens)
steht in engem Zusammenhang mit der chinesischen Naturphilosophie
und dem chinesischen Kalender, besonders die im Zwölfjahresrhytmus
wechselnden Tierkreiszeichen (Zodiak), die keine Beziehung
zum westlichen Tierkreis haben. Die alten chinesischen Astronomen
benannten die fünf ihnen bekannten Planeten nach den fünf
Elementen. Die Venus heißt Metallstern, Jupiter Holzstern,
Merkur Wasserstern, Mars Feuerstern und Saturn Erdstern. Diese
Bezeichnungen finden sich heute noch in den japanischen und
koreanischen Namen für die Wochentage. Die 28 Sternbilder
xiu unterscheiden sich grundliegend von den 88 Sternbildern
des Abendlandes. So heißt das Sternbild des Großen Bären (Ursa
Major) dou = Schöpfkelle.
Die zwölf im Jahresrhythmus wechselnden Sternzeichen (12
Erdzweige) des chinesischen Kalenders und die ihnen zugeordneten
Charaktereigenschaften sind:
• Jahr der Maus: angriffslustig
• Jahr des Rindes: sanft
• Jahr des Tigers: verwegen
• Jahr des Hasen: gutmütig
• Jahr des Drachen: geistreich
• Jahr der Schlange: schlau
• Jahr des Pferdes: ungeduldig
• Jahr der Ziege: artig
• Jahr des Affen: unbeständig
• Jahr des Huhns: stolz
• Jahr des Hundes: treu
• Jahr des Schweines: ehrlich
Jedes Jahr zum chinesischen Neujahr (zweiter, in seltenen
Fällen dritter Neumond nach der Wintersonnenwende, also
zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar), wechselt die
Bezeichnung des Jahres zyklisch nach dieser Namensliste.
Seit dem 29. Januar 2006 befinden wir uns im Jahr des Hundes.
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