Traumdeutung: Traumsymbole mit B
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Bach: Siehe Fluß.
backen: Siehe Bäcker.
Backofen: Ort der Wandlung und Verwandlung. Wird etwas in einen Backofen geschoben, dann
soll es verfeinert, veredelt und vergeistigt werden; wird etwas herausgeholt, dann ist der
Wandlungsvorgang abgeschlossen. Die genauere Bedeutung richtet sich vor allem danach, in
welchem Zustand die Dinge hinein bzw. wieder herauskommen. Positiv: gut durchbacken, lecker,
appetitlich; negativ: verbrannt, unappetitlich, ungenießbar. Vergleiche Bäcker.
Bäcker: Wandlung und Verwandlung. Mehl wird in Brot und Kuchen verwandelt, dementsprechend
symbolisieren Bäcker und Backen einen Reife und Läuterungsprozeß von Erlebnis und Erfahrung
zu Wissen und Verständnis, auch von der Unbesonnenheit der Jugend zur Vergeistigung des Alters.
Daher sind Bäcker und Backen auch Sinnbilder für Erinnerungen an Kindheit und Jugend,
Vergänglichkeit, Alter und Tod. Vergleiche Backofen.
Bad: Reinigung des Geistes und der Seele, Reinwaschung des Gewissens. Positiv: Man fühlt
sich durch das Bad erfrischt, gestärkt und wie neugeboren, die äußere und innere Befreiung
von unangenehmen und belastenden Dingen ist also gelungen. Negativ: Wird das Bad unangenehm
empfunden oder gelingt es aus irgendwelchen Gründen nicht, den Schmutz zu entfernen, dann
gibt es im persönlichen Leben Ungeklärtes, Unsauberes. Man fühlt sich »befleckt« und hat
Schuldgefühle. Da Baden eng mit Schwimmen zusammenhängt, ist meistens ein starker sinnlicher
Akzent gegeben. Vergleiche schwimmen und Wasser.
baden: Siehe Bad.
Badewanne: Ort der Reinigung und Schuldbefreiung. Positiv: Wird das Traumbild angenehm
empfunden, dann unterzieht man sich gern der Gewissenserleichterung oder hat es bereits getan
und atmet nun auf. Negativ: Verursacht das Traumbild unangenehme Gefühle oder sogar Angst,
dann ist eine Klärung ungeordneter Verhältnisse und unsauberer Beziehungen überfällig.
Vergleiche Bad.
Badezimmer: Siehe Badewanne.
Bahnhof: Veränderungen, Abschied und Neubeginn. Das gilt für die eigene Person sowie für
Partnerschaften, Freundschaften und Bekanntschaften, aber auch für Lebensverhältnisse und
Ansichten. Positiv: Ist der Bahnhof hell, freundlich und stimmt er erwartungsvoll, dann
werden wir zu einem neuen Lebensabschnitt, zu neuen Zielen aufbrechen, neue Erlebnisse haben,
andere Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln. Negativ: Betreten
wir den Bahnhof ungern, zögernd, atemlos, verspätet, so fehlt es an Entschlußkraft und
Selbstvertrauen, das Alte hinter sich zu lassen und an das Neue zu glauben. Mehr Zuversicht
entwickeln.
Bajonett: Siehe Messer und Waffen.
Ball: Siehe Kreis.
Ballett: Siehe Tanz.
Banane: Männliches Geschlechtsorgan. Die nähere Bedeutung richtet sich jeweils nach der
Funktion des Symbols im Rahmen des Traumganzen.
Bandit: Siehe Räuber, Bank (Sitzbank): Siehe Möbel.
Bank: (Geldinstitut) Ansehen, Autorität, Macht, auch männliche Potenz. Positiv:
Erscheint die Bank als Sicherheitsfaktor, so bedeutet sie Selbstbewußtsein, Zuversicht,
Erfolg im beruflichen und persönlichen Leben oder drückt den Wunsch danach aus. Negativ:
Wird die Bank mit Mißtrauen betrachtet, ungern betreten, dann verweist das auf erschüttertes
Selbstvertrauen, Unsicherheit und Potenzangst. In jedem Fall eine Mahnung, seine Kraft zu
konzentrieren und sich nicht zu sehr an äußere Werte zu klammern. Vergleiche Geld und Gold.
Bar: Siehe Lokal.
Bär: Weibliche Kraft, mütterlicher Schutz. Positiv: Ein gutmütiger, friedlichbrummiger,
behäbiger Bär deutet auf mütterliche Sicherheit und Geborgenheit hin oder auf das Verlangen
danach. Negativ: Die Furcht vor bedrohlichen Bären bezieht sich meist auf erdrückende,
belastende weibliche bzw. mütterliche Besitzergreifung. Auch eine ältere, dominierende
Schwester oder sonstige Verwandte kann diese Funktion ausüben. Vergleiche Tiere.
Barrikade: Siehe Hindernis.
Bart: Männliche Kraft und väterliche Autorität. Positiv: Voller, gepflegter oder auch
weißer Bart deutet väterlichen Schutz oder auch Erfahrung und Weisheit des Alters, abgeklärte
Überlegenheit und sogar Heiligkeit an; auch männliche Potenz. Negativ: Ungepflegter, spärlicher
Bart ist männliche Unsicherheit und Unerfahrenheit, unreifes Geltungsbedürfnis auf allen
Gebieten des Lebens.
Bauch: Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Leidenschaft. Positiv:
Bei angenehmen Traumempfindungen zeigt er die Erfüllung körperlich sinnlicher Bedürfnisse an.
Negativ: Unangenehme Empfindungen deuten auf unbefriedigte körperlich-sexuelle Ansprüche hin;
bei Hunger oder Völlegefühlen und Schmerzen handelt es sich oft um Verdauungsstörungen oder
Krankheitszustände im Magen und Darmbereich oder um starke seelisch nervliche Belastungen.
Bauer: Gesundheit, Fruchtbarkeit, naturverbundene Lebensweise. Positiv: Bauer in freier
Natur versinnbildlicht gesunde, ausgeglichene und erfüllte Lebensweise. Negativ: Kranker,
alter, schwer arbeitender Bauer zeigt starke Lebensprobleme und Schwierigkeiten an. Im
übrigen richtet sich die Bedeutung sehr stark nach der Tätigkeit, die der Bauer ausübt.
z. B. säender Bauer, siehe Saat.
Baugerüst: Siehe Baustelle.
Baum: Als Lebensbaum vieldeutiges Symbol für Fruchtbarkeit, Geburt und Tod.
Sehr umfassendes Sinnbild des menschlichen Lebens allgemein und der individuellen
Persönlichkeitsstruktur im besonderen. Die tief reichenden Wurzeln, der kräftige Stamm mit den
starken Ästen, die eine viel verzweigte, dicht belaubte Krone bilden, das alles symbolisiert den
Menschen in seiner Körperlichkeit und sexuellen Energie und zugleich in seiner Gedankenfülle
und in seinem Gefühlsreichtum. Stamm und Äste haben vorwiegend körperliche Bedeutung,
veranschaulichen Kraft, Lei-denschaft, Energie und Aktivität. Zweige und Blätter sind wie
Gedanken und Ideen, Pläne und Hoffnungen, die mitunter Früchte tragen. Die Wurzeln sind die
tiefen Gefühle und zugleich die Verbindung zur Erde, zur Natur. Außerdem symbolisiert der
Stamm die Männlichkeit und der belaubte, schutz bietende und fruchttragende Wipfel das
weibliche Element. Positiv: gesunder, kraftvoller, grüner und blühender oder fruchttragender
Baum; negativ: spärlicher, dürrer oder morscher Baum.
Baustelle: Entwicklung, Aufbau. Positiv: Eine Baustelle mit großer Aktivität und deutlich
erkennbarer Entstehung eines Gebäudes bedeutet gute berufliche und persönliche Entwicklung.
Negativ: Langsam vorankommender oder stillgelegter Bau veranschaulicht Entwicklungsstörungen,
Schwierigkeiten im Vorwärtskommen, ungenügende Tatkraft und Ausdauer. Viele unübersichtliche
Baustellen warnen vor Zersplitterung der Kräfte.
Becher: Siehe Gefäß.
begraben: Siehe Begräbnis und Grab.
Begräbnis: Vieldeutiges Symbol für Abschied, Einsamkeit, Tod, Lebensunsicherheit und
Schutzbedürfnis. Das kann sich auf Personen, aber auch auf Dinge, Lebensumstände und Meinungen
beziehen. Oft begraben wir im Traum Menschen, die wir für immer oder nur vorübergehend aus
unserem Leben streichen möch-ten. In diesem Sinne kann ein Traumbegräbnis Freude sein,
und eine Hochzeit ist manchmal wie ein Begräbnis, also kein wahres Glück. Der Traum arbeitet
oft mit Gegensätzen. Die genauere Bedeutung ist vom jeweiligen Traumgeschehen und von den
Sinnbildern abhängig, die mit dem Begräbnis zusammenhängen. Vergleiche Grab.
Beil: Siehe Axt.
Bein: Körperliche, vor allem männliche Standhaftigkeit, geistig-seelische Sicherheit und
Festigkeit. Positiv: Steht man fest auf den Beinen, dann Kraft, Selbstbewußtsein,
Lebenszuversicht und unbeirrbare Anschauungen. Negativ: Bei unsicherem Stand, müden, kranken,
gelähmten Beinen sind Behinderungen in der persönlichen Entwicklung und im beruflichen
Vorwärtskommen, auch Angst, Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühle angezeigt. Vergleiche
Füße und Amputation.
Beischlaf: Siehe Geschlechtsverkehr.
Bekannte: Es ist zwischen tatsächlichen Bekannten und Traum Bekannten zu unterscheiden.
Grundsätzlich kann jedoch in beiden Fällen die Regel gelten, daß alle Personen, die uns im
Traum erscheinen, in irgendeiner Weise unsere eigene Persönlichkeit mit ihren Problemen und
Wünschen darstellen. Die genauere Bedeu-tung ergibt sich jeweils aus den Funktionen, die diese
Bekannten ausüben, und aus der Einstellung des Träumenden dazu. Vergleiche Fremde.
bekleiden: Zurückhaltung, Vorbehalte, Verhüllung. Positiv: Bekleidet man den nackten Körper,
so ist das eine Vorsichtsmaßnähme, um sich nicht preiszugeben, nicht auszuliefern, sondern
seine Persönlichkeit zu bewahren. Negativ: Zieht man unnötig viel an, verwendet allzu viel
Sorgfalt auf das Bekleiden, legt überflüssige Kleidungsstücke an oder verkleidet sich,
bedeutet das Überempfindlichkeit, Hemmungen, Angst vor Selbstentäuschung, Isolation oder
auch Verbergen des eigenen Ich, Verstellung und Verlogenheit. Vergleiche entkleiden.
Bekleidung: Siehe Kleidung.
Berg: Körperliche und geistige Persönlichkeitsentfaltung, Bereicherung der Erfahrungen
und Erkenntnisse. Positiv: Wenn wir einen Berg ersteigen oder sonst irgendwie den Gipfel
erreichen, haben wir uns höherentwickelt und gewinnen Weitblick; es ist eine Art Höhenflug,
bei dem man nicht den Boden unter den Füßen verliert. Negativ: Stehen wir verzagt am Fuß
eines Berges, wird der Aufstieg nicht geschafft oder stürzen wir ab, dann fehlt es an Mut,
Ausdauer und Selbstbewußtsein. Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühle müssen überwunden
werden. Vergleiche Fall, Flug und steigen.
Bergsteigen: Siehe Berg und steigen.
Bergwerk: Seelisches Innenleben, geistige Tätigkeit. Positiv: Ist das Traumbild angenehm
und das Bergwerk ergiebig, dann erfolgreiche geistig-seelische Persönlichkeitsentwicklung.
Negativ: Bei beklemmendem Traumbild, düsterem und unergiebigem Bergwerk ist es eine Warnung
vor übertriebener Grübelei und Versponnenheit oder auch eine Aufforderung, sich selbstkritischer
zu betrachten.
Besen: Die genauere Bedeutung richtet sich nach der Funktion, die das Sinnbild im Rahmen
des Traumganzen ausübt und nach der Einstellung des Träumenden dazu. Auch Symbol der
Männlichkeit.
Bett: Ruhe, Zuflucht und Sexualität. Das Bett ist der Ort, an den man sich zur Erholung,
zum Schlaf und für sein Sexualleben zurückzieht. Dementsprechend weist es immer auf
Erholungsbedürfnis, Erschöpfung, Isolation und Beschäftigung mit der eigenen Person, mit dem
Unbewußten und mit den sexuellen Bedürfnissen hin. Positiv: Ist das Bett sauber und löst es
angenehme Empfindungen aus, dann bedeutet es Stärkung zu neuen Taten, sinnvolles Nachdenken
über die eigene Person, befriedigendes Sexualleben. Negativ: Ein schmutziges Bett und
Abneigung weisen auf Flucht vor den Anforderungen des Existenzkampfs, übertriebene Absonderung
und auf ein unbefriedigendes Sexualleben hin. Nimmt das Bett unmäßige Dimensionen an, dann
wird dem Geschlechtlichen zuviel Platz eingeräumt. Will man das Bett überhaupt nicht verlassen,
liegen starke Erschöpfungszustände oder Lebensangst und Minderwertigkeitsgefühle vor.
Bettler: Schwierige Lebensverhältnisse und schlechte Eigenschaften. Positiv: In der Gestalt
des Bettlers treten wir uns selbstkritisch gegenüber und rechnen mit eigenen Fehlern und
Unzulänglichkeiten ab. Negativ: Wir sind von uns selbst und der Welt enttäuscht und fühlen uns
dem Existenzkampf nicht gewachsen. Warnung vor Minderwertigkeitskomplexen. Vergleiche Armut.
Bibliothek: Siehe Buch.
Biene: Fleiß, Arbeit, kollektives Bewußtsein. Positiv: Wir fühlen uns in Gemeinschaft und
Geselligkeit wohl, fügen uns konfliktlos ein und leisten gute kollektive Arbeit. Negativ:
Spannungen zwischen Persönlichkeit und Umwelt, gesellschaftliche Einordnung und
Gemeinschaftsarbeit werden lästig empfunden. Vergleiche Wespe.
Bier: Siehe Wein.
Bild: Siehe Photographie.
Billard: Siehe Spiele.
binden: Siehe Fessel.
Birne: Siehe Apfel.
Blatt: Gedanken, Gefühle, Ideen, Einfälle. Positiv: Ein festsitzendes grünes Blatt
veranschaulicht gute Gedanken und Gefühle. Negativ: Ein abfallendes, verwehendes, welkes
Blatt zeigt unfruchtbare Gedanken, abgestorbene Gefühle an. Im übrigen ergibt sich die
nähere Bedeutung aus der Gesamtbeschaffenheit und Funktion der Pflanze, zu der das Blatt
gehört. Vergleiche Baum.
blau: Geistigkeit, verinnerlichte Beständigkeit, seelische Treue, Empfindsamkeit und
Religiosität. Die weitere Bedeutung ergibt sich aus dem Gegenstand oder Vorgang, der im
Traum blau erscheint.
blenden: Geblendet sein oder geblendet werden deutet ebenso wie erblinden oder blind
sein auf Verluste hin, auf große Enttäuschungen im beruflichen und persönlichen Bereich,
auch in der Intimsphäre. Es handelt sich meist um eine Warnung, nichts zu übersehen, sich
keine Illusionen zu machen und sich nicht täuschen zu lassen.
blind: Siehe blenden.
Blitz: Plötzliche Erleuchtung und Erkenntnis, aber auch kraftvolle Entladung seelischer
und körperlicher Spannungen. Die Bedeutung richtet sich vor allem danach, ob der Blitz nur
aufleuchtet, erhellt oder ob er blendet, einschlägt, zerstört. Das Symbol ist eng mit jähen,
impulsiven und zerstörerischen Aspekten verbunden. Vergleiche Explosion.
blühen: Siehe Blüte.
Blüte: Fruchtbarkeit, Wachstum, Gedeihen, Kinder, auch Gefühle und Empfindungen. Positiv:
Gesunde, leuchtende Blüte, viele Blüten und starkes Blühen weisen auf Ausgeglichenheit und
erfülltes Familien und Sexualleben hin. Negativ: Kranke, abgebrochene, welke Blüte bedeutet
Enttäuschungen im Gefühlsleben, seelische Probleme und Kindersorgen. Die genauere Bedeutung
richtet sich nach Art und Farbe der Blüte.
Blume: Siehe Blüte.
Blut; Lebenskraft, Gesundheit, auch materielle Sicherheit, Geld. Positiv: Gesundes,
leuchtendes und viel Blut weist auf Vitalität, körperliche Gesundheit, starkes sinnliches
Verlangen und auf gesicherte materielle Verhältnisse hin. Negativ: Dünnes, wenig Blut und
Blutverlust zeigen erschüttertes Selbstvertrauen, unsichere materielle Verhältnisse,
labile Gesundheit und körperliche Schwierigkeiten an.
Blutschande: Siehe Inzest.
Bohne: Die Bedeutung dieses Sinnbilds richtet sich weitgehend nach den jeweiligen Funktionen
im Rahmen des ganzen Traumgeschehens sowie nach der Einstellung des Träumenden dazu.
Symbolisiert Männlichkeit (Hoden).
Bombe: Siehe Explosion.
Boot: Lebensführung, Persönlichkeitsstruktur. Positiv: Sicheres Boot bedeutet geordnete
persönliche und berufliche Verhältnisse, geregeltes Sexualleben oder die Sehnsucht danach.
Negativ: Unsicheres, schwankendes, steuerlos treibendes, leckes, kenterndes oder sinkendes
Boot veranschaulicht Spannungen und Probleme im beruflichen und persönlichintimen Bereich,
Lebensangst und mangelndes Selbstvertrauen. Fährt man mit einem seetüchtigen Boot
zuversichtlich ins Ungewisse, so ist damit Abenteuerlust und Freude an sexueller
Bindungslosigkeit ausgedrückt.
Brand: Siehe brennen und Feuer.
Braten: Siehe Fleisch.
braun: Unsicherheit, Labilität.
Brause: Siehe Dusche.
Bräutigam: Siehe Braut.
Braut: Partnerbindung, Mutterschaft. Positiv: Bei glücklicher, festlich geschmückter Braut
sind alle Voraussetzungen für har-monische Partnerschaft und Erfüllung im Familienleben gegeben.
Negativ: Weinende, unglückliche, zu spät kommende Braut zeigt starkes Verlangen nach
Partnerschaft und familiärem Glück sowie Partner und Familienprobleme an. Auch Warnung vor
Schwangerschaft. Keine voreilige Bindung eingehen. Auf den Mann übertragen ist Bräutigam
bedeutungsgleich. Vergleiche Hochzeit.
brennen: Leidenschaftlichkeit, aber auch Abschied, Trennung und Zerstörung. Wenn etwas
brennt, verbrennt es zugleich. Das Traumbild weist darauf hin, bei aller Leidenschaftlichkeit
nicht zu vergessen, daß alles vergänglich ist. Außerdem hat brennen meistens einen
zerstörerischen oder sogar selbstzerstörerischen Aspekt. Die nähere Bedeutung hängt davon ab,
was brennt, wie es brennt und was für eine Einstellung der Träumende dazu hat.
Häufig drückt dieses Symbol beabsichtigte oder auch bedauerte Trennung von Personen,
Lebensumständen, Gedanken und Gefühlen aus. Vergleiche Feuer.
Brief: Neuigkeit, Entdeckung, Überraschung. Durch einen Brief werden wir immer auf Dinge
in uns selbst oder in unserer Umwelt hingewiesen, die wir uns noch nicht bewußt gemacht haben,
aber beachten sollten. Diese Erweiterung unserer Erfahrungen und Erkenntnisse können wir
angenehm und als freudige Überraschung oder unangenehm als schlechte Nachricht empfinden.
Brieftaube: Siehe Briefträger und Taube.
Briefträger: Als Überbringer einer Nachricht handelt es sich um einen Glücks oder
Unglücksboten, auch Todesboten. Vergleiche Brief.
Brillant: Siehe Edelstein.
Brille: Als Verstärkung der Augen Sinnbild für Einsicht, Weitblick, aber auch einseitige
Betrachtung der Umwelt und der eigenen Person. Oft Warnung vor Illusionismus und Ermahnung zu
stärkerer Selbstkritik. Vergleiche Auge.
Brot: Körperliche und seelische Grundbedürfnisse. Positiv: Frisches, schmackhaftes und
genügend Brot steht für die Erfüllung unserer wichtigsten materiellen, körperlichen und
seelischen Wünsche. Negativ: Altes, hartes, ungenießbares Brot macht auf Entbehrungen, Mangel
oder Hunger und Nachholbedarf im körperlichen und im seelisch-geistigen Bereich aufmerksam.
Da Brot außerdem Lebenserfahrung versinnbildlichen kann, vergleiche Bäcker.
Brücke: Verbindung, Versöhnung, Ausgleich. Positiv: Geht man über eine stabile Brücke,
wird eine Brücke gebaut oder irgendwie begehbar gemacht, dann bedeutet das Zufriedenheit mit
sich selbst und mit der Umwelt oder den Wunsch danach. Negativ: Ist eine Brücke zerstört,
unbegehbar oder hindert uns irgend etwas daran, sie zu betreten, so sind Unausgeglichenheit,
Streit, Konflikte und Trennungen angezeigt.
Brunnen: Tiefe Gefühle, Mütterlichkeit, weibliche Sexualität. Die genauere Bedeutung ergibt
sich aus der Beschaffenheit des Brunnens und aus der Einstellung des Träumenden dazu. In
Männerträumen kann die Furcht vor Brunnen auf Hemmungen vor der Frau, Schüchternheit oder auch
auf beherrschende, erdrückende Mutterliebe hinweisen. Auch eine dominierende ältere Schwester
oder andere Verwandte kann diese Funktion ausüben.
Buch: Geistigkeit, Seelenleben, Wissen. Positiv: Ein schönes, interessantes Buch oder viele
Bücher versinnbildlichen Wissensdrang, Aufgeschlossenheit und Persönlichkeitsentwicklung.
Negativ: Ein langweiliges, unverständliches Buch oder Störungen beim Lesen deuten auf
Schwierigkeiten in der Selbstverständigung, auf mangelnde Selbsterkenntnis, Umweltkonflikte und
Minderwertigkeitsgefühle hin. Das Buch repräsentiert unsere eigene Persönlichkeit oder die
eines anderen Menschen, manchmal auch unsere Erinnerungen (Buch des Lebens), Erfahrungen und
Einsichten. Der Titel sofern man ihn im Traum erkennt kann im Einzelfall! viel über die genauere
Bedeutung aussagen.
Bussard: Siehe Adler.
Butter: Weibliche Sexualität ganz allgemein. Die Bedeutung richtet sich weitgehend nach der
Funktion des Traumbildes im Rahmen des Traumganzen sowie nach der Einstellung des Träumenden
dazu. Manchmal steht dahinter echte Butter selbst herzustellen, sehnt sich nach Liebe und
Zärtlichkeit. Unter Umständen entlarvt das Unterbe-wußtsein durch dieses Symbol aber auch
unser eigenes Verhalten oder das anderer uns gegenüber als Schmeichelei, hinter der
eigennützige Interessen stehen. (weich wie Butter)
Buchstaben: Sie repräsentieren die Ordnung im Leben, die zum persönlichen Glück führen kann.
Marschieren die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge auf, sollte man sich bemühen, seine
Angelegenheiten zu ordnen.
Buckliger: Das Traumsymbol verspricht Glück und Erfolg. Bei Frauen steht es für sexuelle
Bedürfnisse.
Buddha: Er symbolisiert die menschliche Natur in den Dimensionen, die uns allen ewig
gemeinsam sind. Manchmal bringt die Statue des Buddha auch unsere Angst vor dem Einfluß eines
anderen Menschen zum Ausdruck.
Burg: Einerseits bietet sie Schutz für diejenigen, die sich darin befinden. Für alle
anderen kann sie aber eine ständige Bedrohung bilden. Im Traum symbolisiert sie denn auch
eine Gefahr, die man jedoch erst aus der individuellen Lebenssituation heraus deuten kann.
Busch: Die genauere Bedeutung ergibt sich aus der Beschaffenheit des Busches sowie aus der
Einstellung des Träumenden dazu. Symbolisiert oft weibliches Geschlechtsorgan.
Bühne: Ein je nach Begleitumständen mehrdeutiges Symbol. Sie kann uns zum Beispiel unseren
Wunsch nach mehr Beachtung (im Rampenlicht stehen) verdeutlichen oder unsere Lebenssituation
spielt sich auf der (Bühne des Lebens) wie in einem Drama ab. Unter Umständen erkennen wir auf
der Bühne auch unsere Interessen, Wünsche, Hoffnungen und bewußten Aktivitäten.
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Pendel
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Jenseitskontakte
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Orakel
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Runen
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Energiearbeit
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Bachblüten
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